Camtasia (Windows): Richtlinien zur Arbeit mit 4K-Inhalten.

Alle folgenden Richtlinien gelten für die Leistung (Glätte) für die Leinwandvorschau und die Timeline während der Bearbeitung. Die Produktion von Projekten führt in den meisten Fällen zu ruckelfreien Videos, auch wenn die Leinwandvorschau etwas abgehackt ist.

4K und 60 FPS

Bei der Veröffentlichung von Camtasia 2018 haben wir die Möglichkeit hinzugefügt, 60 FPS-Medien zu importieren, zu bearbeiten und zu produzieren. Zusätzlich zu dieser Funktion haben wir erhebliche Anstrengungen unternommen, um Camtasias Fähigkeit zur Nutzung der Rechenleistung des vom Benutzer verwendeten Systems zu erhöhen. Dies hat bei anderen anspruchsvollen Funktionen wie 4K-Medien und Verhaltensweisen geholfen

4K-Video, Video mit hoher Bildrate (60 FPS) und Verhaltensweisen erfordern mehr Systemressourcen als andere Funktionen in Camtasia. Wir haben das Glück, eine breite Palette von Benutzern mit einer Vielzahl von PCs zu haben. Leider haben nicht alle Computer die Rechenleistung, um ein optimales Erlebnis zu bieten

4K und Video mit hoher Bildrate (60 FPS)

Neu im Jahr 2018 ist die Verwendung von hardwarebeschleunigter Dekodierung für MP4, um eine Vorschau der Projekte auf der Leinwand zu ermöglichen. Basierend auf unseren Tests sowohl intern als auch mit unseren Beta-Testern empfehlen wir Folgendes für die Bearbeitung von 4K- und 60 FPS-Medien

Empfohlenes Betriebssystem:

  • Windows 10
  • 2.8 Ghz 6. Generation Intel® Core ™ i5 Prozessor mit 4 CPU-Kernen oder besser (oder gleichwertiger oder besserer AMD-Prozessor)
  • Separate Grafikkarte
  • 16 GB oder mehr

60 FPS wird nicht für Geräte empfohlen, die unter Windows 7 laufen und/oder über eine integrierte Grafikkarte verfügen

Mit der Hardwarebeschleunigung für die Leinwandvorschau sollten Sie mit neueren separaten Grafikkarten bessere Ergebnisse erzielen. Wenn Sie mehr als eine Einheit von 4K- und/oder 60 FPS-Medien gleichzeitig auf der Leinwand haben, wird mehr von Ihrem System verlangt. Erwarten Sie daher eine Verschlechterung der „Ruckelfreiheit“ der Leinwandwiedergabe, wenn sich mehrere 4K- oder 60 FPS-Medien gleichzeitig auf der Leinwand befinden, abhängig von der Rechenleistung Ihres Systems.

Betriebseigenschaften und Bibliotheksbestände

Text Callouts (Anmerkungen) mit angewendeten Verhaltensweisen können mehr Rechenleistung erfordern, insbesondere wenn mehrere Vorgänge gleichzeitig über die Leinwand laufen. Manche bemerken diesen Umstand bei der Verwendung unserer Bibliotheksbestände wie Einblendungen im unteren Drittel, Intros und Outro, welche die Vorteile mehrerer Text Callouts mit Verhaltensweisen nutzen. Für Benutzer, die das von uns empfohlene System einsetzen, sollten die Verhaltenseffekte in den meisten Fällen gut funktionieren. Für diejenigen mit Systemen, die näher an den Mindestanforderungen sind, wirken die Verhaltenseffekte in der Vorschau möglicherweise weniger flüssig. Wenn sie erstellt werden, sehen die Verhaltenseffekte in der Regel flüssig aus und laufen ohne Probleme, selbst wenn während der Bearbeitung der Vorschau auf der Zeichenfläche etwas abgehacktes Bild zu sehen ist. Aufgrund unserer internen Tests und den Erfahrungen von Beta-Testern haben wir hier einige Empfehlungen für eine bessere Performance der Verhaltenseffekte bei der Bearbeitung auf Systemen, die näher an den Minimalanforderungen liegen.

Empfehlungen für Verhaltensweisen und Assets mit Verhaltensweisen auf Systemen der unteren Preisklasse:

  • Das Entfernen von Schlagschatten aus Callouts mit Verhaltensweisen kann die Leinwandvorschau verbessern.
  • Wenn Sie ein System mit integrierten Grafiken verwenden, können Sie durch das Umschalten auf die "Nur Software" -Beschleunigung das Verhalten auf der Leinwand verbessern (Menü "Bearbeiten" >Einstellungen" > Erweitert" > Hardwarebeschleunigung").
  • Mehrere Callouts mit Verhaltenseffekten gleichzeitig auf der Leinwand zu haben, ist etwas anspruchsvoller. Eine bessere Alternative, wenn mehrere Callouts gleichzeitig gebraucht werden, ist die Verwendung von Übergangseffekten, beispielsweise dem Effekt "Ausblenden".